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Positive Bilanz nach 365 Tagen

Positive Bilanz nach 365 Tagen

PYD-Thermosysteme: Ein Jahr. Viele Unwägbarkeiten.
Geschäftsführung zieht positive Bilanz nach 365 Tagen.

Unter der Führung von Andreas Landa und Christian Pfnür ist PYD-Thermosysteme auch nach dem Verkauf an die zwei Branchenkenner und Unternehmer weiterhin ein zuverlässiger wie qualitätsvoller Partner für das Heizen und Kühlen. Nach dem ersten Jahr „im Amt“ ist es an der Zeit, auf die vergangenen 365 Tage zu schauen. Sind die Geschäftsführer zufrieden mit den aktuellen Entwicklungen? Welche wichtigen Themen und Projekte konnten angestoßen werden? Und wo haben sich die Dinge anders entwickelt, als erwartetet?

Herr Landa, Herr Pfnür, Sie schauen auf ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr zurück. Was hat sie besonders bewegt und mit welchem Bauchgefühl blicken Sie auf 2022, das buchstäblich bereits „in der Tür“ steht?

Christian Pfnür: Unser Eintritt als Geschäftsführer und die damit verbundene komplette Personalverantwortung war ein großer Schritt. Und es war die gravierendste Veränderung im vergangenen Jahr. Aber wir können auf ein tolles Team bei PYD-Thermosysteme bauen. Das hilft uns ungemein bei der Fülle neuer Aufgaben. Natürlich waren die bekannten Probleme in 2021, bezüglich der Lieferschwierigkeiten und massiver Preissteigerungen bei Rohstoffen, nicht ideal als Einstieg. Für das Jahr 2022 sehe ich hier realistisch keine wirkliche Verbesserung. Ich denke jedoch, dass sich die Steigerungskurve etwas abflachen wird.

Sie möchten PYD Thermosysteme noch stärker als bisher im Markt etablieren. Konnte Ihnen das in den letzten 12 Monaten schon gelingen? 

Andreas Landa: Wir haben unseren Absatz mit den bewährten Systemen um ca. 30% steigern können. Ähnlich verhält es sich mit unseren Planungs- und Auftragsbeständen. Insbesondere wächst unser Steckenpferd, die Kühlung mit dem Boden, vor allem im Objektbereich enorm. Hinzu kommt unser neues TOPMODUL Deckensystem, das sehr gut vom Markt angenommen wurde und unsere Marktposition im näheren europäischen Ausland in den nächsten Jahren stärken wird.

 Nachhaltigkeit, Ökologie und Ressourcenschutz werden auch für die Heizungsbranche immer wichtiger. Welche Eckpunkte kann hier PYD-Thermosysteme bereits setzen, aktuell und in den nächsten Jahren?

Andreas Landa: Wir stehen schon immer für eine maximale Energieeinsparung bei gleichzeitig höchster Behaglichkeit. Unsere Systeme können mit der größten Energieeffizienz aufwarten. Dies rechtfertigt den Einsatz von Aluminium im System, da der energetische Mehraufwand bei der Herstellung sich nach wenigen Jahren amortisiert und somit für die Zukunft spart. Zum anderen können unsere Systeme für den Fußboden dämmstoffneutral eingesetzt werden. Das heißt, wir sind nicht auf die gängigen EPS-Trägerplatten angewiesen, sondern es kann im Prinzip jeder für den Fußbodenbau zugelassenen Dämmstoff eingesetzt werden.

Wir haben gemeinsam gehofft, die Pandemie schnell in den Griff zu bekommen. Doch hat sie uns weiter fest im Griff. Was sind die Herausforderungen in diesem Zusammenhang, denen Sie sich als Unternehmer stellen müssen? Und welchen Appell richten Sie an Landes- und Bundespolitik?

Christian Pfnür: Wir leben und planen aktuell mit der Materialknappheit und versuchen täglich die daraus entstehenden Engpässe zu umschiffen. Wir sollten es als Gesellschaft endlich schaffen, wieder zu einem „normalen“ Leben zurückzufinden. Das können wir nicht nur von Deutschland aus steuern, sondern müssen es global betrachten: Die Engpässe bei den Rohmaterialien beispielsweise beruhen ja zum Großteil auf Einschränkungen und Verzögerungen durch ein weltweit dynamisches Pandemiegeschehen. Ständige Lockdowns bei uns kamen erschwerend hinzu und waren sicher nicht der richtige Weg im Umgang mit dieser herausfordernden Situation.

Sie beide scheinen angekommen in der neuen Funktion. Wie geht es Ihren Mitarbeitern mit den neuen Chefs?

Andreas Landa: Das müssten wir sie selbst einmal fragen? Wir möchten für uns nur sagen: Wir sind sehr zufrieden mit unserem PYD-Team! Die Stimmung ist gut und wir können auf den vollen Einsatz im Innen- und Außendienst zählen.

Christian Pfnür: Das ließ sich ja nicht einfach so vorausplanen, als wir zum Jahresanfang gestartet sind. Wir sind wirklich sehr froh, auf das Vertrauen unserer Mitarbeiter bauen zu können und werden sie nicht enttäuschen.

Weitere Informationen unter: www.pyd.de

Geschäftsführer Andreas Landa (links) und Christian Pfnür (rechts). PYD-Thermosysteme schauen trotz Rohstoffengpässen und Lieferproblemen auf ein positives Jahr zurück. Den Umsatz konnten sie in 2021 um ca. 30 % steigern, genauso wie den Auftragsbestand. Bild: © PYD-Thermosysteme, Bischofswiesen.